17.05.2026 – Allgemein, News

Michael Zankel gewinnt mit EASY den Grand Prix am Balaton

Beim Johan Anker Cup in Alsóörs setzt sich Michael Zankel mit Diogo Pereira und Joao Matos Rosa gegen 26 Drachen durch. Nach zwei Siegen am ersten Tag bleibt EASY bis zum Schluss auf Platz eins.

Michael Zankel gewinnt mit EASY den Grand Prix am Balaton. Gemeinsam mit Diogo Pereira und Joao Matos Rosa setzt er sich beim Johan Anker Cup – Hungarian Dragon Grand Prix in Alsóörs gegen ein internationales Feld von 26 Drachen durch.

Schon am ersten Tag setzt sich EASY mit zwei Siegen an die Spitze. Zankel, Pereira und Matos Rosa halten diese Führung bis zum Ende der Serie.

Der Balaton zeigt sich dabei so, wie man ihn kennt: beeindruckende Wasserfarbe, weite Horizonte und auf dem Kurs alles andere als einfache Bedingungen. Viele Winddreher prägen die Rennen und machen das Revier einmal mehr zur taktischen Herausforderung.

Auch der Ablauf der Regatta bleibt wechselhaft. Nach guten Bedingungen zum Auftakt stellt ein Frontdurchgang das Programm auf die Probe. An Tag drei versucht die Wettfahrtleitung, ein Rennen zu starten, muss den Versuch wegen Sturmwarnung auf Geheiß der örtlichen Polizei dann allerdings abbrechen. Erst am letzten Tag kommt bei Regen eine weitere Wettfahrt hinzu. Insgesamt stehen am Ende fünf Rennen in der Wertung.

Aus dem deutschen Drachengeschwader waren nur zwei Boote am Start. Dirk Neukirchen segelte mit Georg Skolaut und Michael Lipp in Alsóörs auf Rang 14.

Micha Zankel lobt nach der Regatta die „sensationellen Gastgeber“ und die „super Organisation an Land und auf dem Wasser“. Die Bedingungen war, so Zankel, „sehr herausfordernd“  – mit „vielen, vielen Winddrehern“.

Für Zankel ist der Erfolg am Balaton nach seinem Sieg vor Malcesine 2023 der zweite internationale Grand-Prix-Sieg. Dazwischen ist EASY mehrfach nah dran: in Vilamoura und am Attersee jeweils auf Rang zwei, auch in Palma segelt er aufs Podium.

Am Balaton passt nun wieder die ganze Serie: zwei Siege zum Auftakt, die Führung bis zum Schluss, Grand Prix gewonnen. Oder, wie Zankel es selbst formuliert: „Endlich ist Micha wieder da.“

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