Deutsches Drachengeschwader e.V.

News

11.09.2019

Drachen Erfolg bei den Rheingau-Classics

Zwischen Wiesbaden und Rüdesheim gaben sich 18 Holzschönheiten ein Stelldichein

Gerd Müller-van Ißem gewinnt auf seinem Samtkragen mit Doris Wilke und dem ortskundigen Günther Kröber die Rheingau Classics.

Rhein. Walluf. 7.-8. September. Bei der 2. Rheingau Classics  nahmen 18 Holzschönheiten teil: Jollenkreuzer, H-Jollen, Piraten, 2 Drachen, 1 Wal-Boot, 1 Waarship und weitere Klassiker. Gerd Müller-van Ißem gewinnt auf seinem Samtkragen mit  Doris Wilke und dem ortskundigen Günther Kröber die Klassik-Regatta.

Nach dem Ankunftstag mit Probesegeln auf dem fließenden Revier, Begrüßung und Willkommensbuffet  dann am Samstag bei einsetzender Brise und Bergwind die Talfahrt nach Ankerstart von der Schiersteiner Insel vorbei an Villen, Rebhängen und dem Rosenort Eltville in den Rheinarm, die Große Gieß mit dem Ziel.

Die beiden Drachen Samtkragen mit der Crew Gerd Müller-van Ißem, Doris Wilke und dem ortskundigen Günther Kröber und Fridolin mit Stefan Altenbach und Hans-Jürgen Posthumus ersegelten den 1. und 6. Platz nach berechneter Zeit (Yardstik und Stromkorrektur). In der gesegelten Zeit fuhr ein schneller 20er Jollenkreuzer 46,7 min ein; Samtkragen mit 48,6 Minuten und Fridolin mit 60,8 Minuten beeindruckten nicht nur als schöne und liebevoll gepflegte Schiffe.

Mit einer klassischen Weinprobe und einer schwungvollen Preisverteilung am Sonntag klang die Rheingau-Classics 2019 aus. Launige Worte des Wettfahrtleiters Rudi Roßkopf und des Nautic-Literatur Quells Volker Christmann machten Appetit auf die Rheingau-Classics 2020 !

Kranen am Club, geringe Strömung, und Rhein- und Weinstimmung zeichnen das Revier aus, der Segel Club Rheingau lädt ein zur Neuauflage im nächsten Jahr.

Alle Ergebnisse auf raceoffice.org oder direkt beim Segel Club Rheingau.

Zum Revier:

"Das Revier ist der Rhein zwischen Wiesbaden und Rüdesheim mit einer Länge von 30 km. Es ist das einzige Teilstück des Rheins, das in Ost-West Richtung verläuft. Durch die in unseren Breiten vorherrschenden West- und Ostwind-Wetterlagen gibt es kaum Abdeckung und somit schöne Kreuzschläge und Vorwind-Kurse. Zudem ist der Rhein bei uns besonders breit und relativ strömungsarm, da er am Ende des Rheingaus hinter Rüdesheim durch eine natürliche Verengung – das „Binger Loch” – gestaut wird." (Zitat Segel Club Rheingau)

Drachenreporter: Gerd Müller-van Ißem

Foto: Doris Wilke