Silber Drache Tegernsee 8.- 9. 8.2026  Fotos:  © Mathias Pilmes YCaT

Tegernsee. 8.-9.August 2026. Drei Wettfahrten, drei Top-Drei-Platzierungen: Rudi Houdek, Poldi Lindner und Franz Höflinger (GER 998) haben die Wiederauflage des Silberdrachens am Tegernsee gewonnen. Mit den Plätzen 3, 2 und 2 und sieben Punkten setzte sich das Trio vor Vincent Hoesch, Daniel Fritz und Florian Ihrenberger (GER 10) mit zehn Punkten durch. Platz drei ging an Wolfgang Steuerer, Ina Ernicke und Florian Steuerer (GER 1259) mit 20 Punkten.

Nach 13 Jahren Pause kehrte der Silber Drachen an den Tegernsee zurück – und zog Crews aus ganz Deutschland an. Die Drachen kamen aus Berlin und dem Rheinland ebenso wie vom Bodensee, Chiemsee, Ammersee und Starnberger See an den Tegernsee. 28 Boote waren zur Wiederauflage gemeldet.Und die startete, als hätt man’s schöner nicht buchen können:  türkisfarbener Tegernsee, Alpenkulisse und genug Wind für drei „Mann“ auf der Kante. Dazu Dreher, Böen und immer wieder Löcher – drei Wettfahrten, die taktisch einiges verlangten und ziemlich genau das boten, was Regattasegeln auf einem Voralpensee ausmacht.

Am Abend verlagerte sich das Geschehen vom Wasser auf die Terrasse. Thomas Auracher  sorgte mit Brathendl für die passende Verpflegung – und bei sommerlichen Temperaturen, kurzer Hose, Bier, See und Bergen wurde bis spät in den Abend zusammengesessen. Die Gastfreundschaft des Yacht-Club am Tegernsee war mindestens ebenso ein Thema wie die Wettfahrten.

Am Sonntag zeigte der Tegernsee dann seine andere Seite. Auf einen möglichen frühen Südwind wurde verzichtet, später blieb der erhoffte Wind aus. Nach langem Warten war klar: Es bleibt bei den drei Wettfahrten vom Samstag – und damit auch bei einer Wertung ohne Streicher.

Besonders bitter war das für Ingo Ehrlicher, Thomas Auracher und Manuel Hauptmann: Mit einem zweiten und einem ersten Platz waren sie hervorragend in die Serie gestartet, ein UFD in der dritten Wettfahrt ließ sich ohne Streicher jedoch nicht mehr ausgleichen. Auch Johannes Dichtl, Michi Lipp und Moritz Freiesleben lagen als Vierte mit 21 Punkten noch in Schlagdistanz zum Podium.

Wie auch immer. Das Resümee zum Revival  ist quer durch die Segler eindeutig: „Schön, dass er wieder da ist. 💙“

Text: ©Sina Wolf
Fotos:  © Mathias Pilmes YCaT

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